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Entstehung und Aufgaben der MDBs

Zum Ende des 2. Weltkriegs wurde die erste Multilaterale Entwicklungsbank - international gebräuchliche Abkürzung MDB (Multilateral Development Bank) - in Washington, D.C. gegründet. Es war die noch heute wichtigste MDB, die IBRD – International Bank for Reconstruction and Development (Internationale Bank für Wiederaufbau und Entwicklung) - kurz Weltbank genannt. Die Weltbank hatte damals die Aufgabe, bei der Beseitigung der Kriegsfolgen Unterstützungen zu gewähren. So hat auch Österreich in den Nachkriegsjahren von Weltbankkrediten profitiert. Mit dem erfolgreichen Wiederaufbau nach dem 2. Weltkrieg haben sich die Schwerpunkte der Weltbank und der später gegründeten regionalen MDBs auf die Entwicklungsländer und die post-kommunistischen Länder gerichtet. In diesen Ländern soll das Wirtschaftswachstum gefördert und die Armut bekämpft werden. Die MDBs sind daher sowohl als Entwicklungshilfeorganisationen als auch als Banken tätig.


Finanzierung der MDBs durch die Mitgliedsländer

Die MDBs stehen im Eigentum der Mitgliedsländer und werden von diesen finanziert. Allerdings werden sie nicht im Interesse der industrialisierten bzw. wirtschaftlich entwickelten Mitgliedsländer sondern nur im Interesse der Entwicklungsländer tätig.


Ö
sterreich und die MDBs

Österreich ist Mitglied in den wichtigsten MDBs:

  • der IBRD (Internationale Bank für Wiederaufbau und Entwicklung) kurz „Weltbank“ genannt in Washington,
  • der IDA (Internationale Entwicklungsorganisation) in Washington,
  • der IFC (Internationale Finanzkorporation) in Washington,
  • der MIGA (Multilaterale Investitionsgarantie Agentur) in Washington,
  • der IDB (Inter-Amerikanische Entwicklungsbank) in Washington,
  • der EBRD (Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung) in London,
  • der ADB (Asiatische Entwicklungsbank) in Manila und
  • der AfDB (Afrikanische Entwicklungsbank) in Abidjan, zurzeit allerdings in Tunis.

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