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Weltbank Gruppe

www.worldbank.org

Die Weltbankgruppe mit Sitz in Washington, D.C. ist weltweit aktiv und besteht aus den folgenden Institutionen:

  • der Weltbank (IBRD International Bank for Reconstruction and Development),
  • der IDA (International Development Association),
  • der IFC (International Finance Corporation),
  • der MIGA (Multilateral Investment Guarantee Agency) und
  • dem ICSID (International Center for the Settlement of Investment Disputes).

 

WELTBANK

Die 1944 gegründete Weltbank ist die Urmutter der MDBs und hat noch immer eine Vorreiterrolle für alle anderen Multilateralen Entwicklungsbanken. Im Juli 1946 wurde die Geschäftstätigkeit aufgenommen.

Voraussetzung für eine Mitgliedschaft in der Weltbank ist die Mitgliedschaft im Internationalen Währungsfonds (International Monetary Fund – IMF). Der IMF unterstützt die Regierungen seiner Mitgliedsländer durch volkswirtschaftliche Analysen, aber auch durch Bereitstellung von Finanzmitteln in bestimmten Finanz- und Budgetkrisen. Die Weltbank vergibt kommerzielle Kredite an Regierungen von Entwicklungsländern um ihre Armut zu lindern und ihre wirtschaftliche und soziale Entwicklung zu fördern. Österreich ist seit 1948 Mitglied der Weltbank.


IDA
www.worldbank.org/ida/

Die 1960 gegründete International Development Association (Internationale Entwicklungsorganisation) gewährt Regierungen der ärmsten Entwicklungsländer (BIP pro Kopf weniger als 1.165 USD) langfristige nicht kommerzielle Darlehen („Soft-Loans”) und Grants (nicht rückzahlbare Mittel). IDA und Weltbank sind in ihrer Organisation und Funktionsweise ident. Sie unterscheiden sich nur durch die Finanzierungskonditionen. Die von der IDA verwendeten Mittel stammen zum größten Teil aus Geberbeiträgen ihrer stärker industrialisierten und entwickelten Mitgliedsländer sowie aus den Transfers von Teilen des Reinertrags der IBRD. Österreich ist seit 1961 Mitglied der IDA.


IFC
www.ifc.org

Die 1956 gegründete International Finance Corporation (Internationale Finanzkorporation) hat die Aufgabe, in Entwicklungsländern das wirtschaftliche Wachstum durch Unterstützung des privaten Sektors zu fördern. Diese Aufgabe erfüllt die IFC durch Finanzierung von Unternehmen in Form von Darlehen und Beteiligungen aber auch durch wirtschaftliche und technische Beratung. Die IFC finanziert nur gewinnversprechende Projekte, die für die Wirtschaft des jeweiligen Landes von Vorteil sind. Österreich ist seit 1956 Mitglied der IFC.


ICSID
http://icsid.worldbank.org/ICSID/Index.jsp

Das 1966 gegründete International Center for the Settlement of Investment Disputes ist eine internationale Schiedsstelle für Streitigkeiten zwischen Investoren und Investitionsländern. Österreich ist seit 1971 Mitglied des ICSID.


MIGA
www.miga.org

Die 1988 gegründete Multilateral Investment Guarantee Ageny sichert ausländische Direktinvestitionen in Entwicklungsländern durch Garantien ab. Dies erfolgt einerseits durch die Absicherung des politischen Risikos gegenüber Investoren und Kreditgeber und andererseits durch Beratung der Entwicklungsländer bei der Ansiedlung und beim Erhalten ausländischer Investitionen. Österreich ist seit 1997 Mitglied der MIGA.


GEF
www.thegef.org

Die 1991 eingerichtete Global Environment Facility (Globale Umweltfazilität) ist eine administrative Dachorganisation, die über Mittel aus verschiedenen Fonds verfügt. Die GEF besitzt keine eigene Rechtspersönlichkeit und ist daher im eigentlichen Sinn auch keine MDB. Da die GEF sehr eng mit der Weltbank verbunden ist, wird sie hier ebenfalls behandelt. Die GEF unterstützt Entwicklungsländer bei der Bekämpfung von Umweltproblemen mit globalen Auswirkungen. Die wichtigste Rolle kommt dabei dem Globalen Umwelt Treuhandfonds (Global Environment Trust Fund - GET) zu, der von der Weltbank treuhändisch verwaltet wird. Aus diesem Fonds werden Mittel für Projekte, die eine überregionale Auswirkung auf die Umwelt haben, bereitgestellt. Österreich ist seit 1991 Mitglied der GEF.

 

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